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Aura & Aurafarben: Bedeutung, Schichten und Aura sehen
Was die Aura ist, wie du sie sehen kannst und was die Farben deines Lichtkörpers über deine Seele erzählen.
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Kurz erklärt
Was ist die Aura?
Die Aura beschreibt dein Lichtgewand aus Energien. In vielen esoterischen Strömungen gilt die Idee, dass dieser Lichtkörper sich in mehreren Schichten um dich zeigt. Seine Farben und seine Intensität sind sehr individuell und hängen von vielen Faktoren ab.
In der Energielehre steht die Aura in enger Verbindung mit den Chakren, den Energiezentren des Körpers. Sie zeigen sich als Wirbel und sind durch Nadis oder Meridiane wie durch eine energetische Autobahn miteinander verbunden. Für das seelische Wohlbefinden gilt ein freier, harmonischer Fluss der Energien als wichtig. Blockaden der Chakren können sich im Erscheinungsbild der Auraschichten zeigen.
Gesehen wird der Lichtkörper vor allem von sichtigen und sensiblen Menschen. Auch Kindern und Tieren sagt man diese Fähigkeit nach.
- Die Aura ist der Energiekörper des Menschen
- Der Lichtkörper bildet mehrere Schichten um dich
- Farbe und Intensität sind individuell
- Aura und Chakren sind eng verbunden
Aufbau
Welche Auraschichten hat der Mensch?
Beim Aurasehen spiegeln die Schichten des Lichtkörpers die Natur, den Gemütszustand, die Denkweisen und die Lebensenergien einer Person. Das Modell mit sieben Schichten in drei Ebenen ist vor allem durch Barbara Brennans Buch „Hands of Light“ (1987) bekannt geworden.
| Nr. | Schicht | Ebene | Thema |
|---|---|---|---|
| 1 | Ätherischer Körper | Physisch | Übergang von Materie zu Energie, Schutzschild |
| 2 | Emotionaler Körper | Physisch | Gefühlsleben |
| 3 | Mentaler Körper | Physisch | Klarer Geist und Intuition |
| 4 | Astraler Körper | Astral | Liebe und Beziehungen |
| 5 | Ätherischer Negativkörper | Spirituell | Individueller Lebensplan |
| 6 | Himmlischer Körper | Spirituell | Sitz der Spiritualität |
| 7 | Ketherischer Körper | Spirituell | Auraschutz und Energiebalance |
Erste Ebene, physisch: Die drei Schichten Ätherischer, Emotionaler und Mentaler Körper.
1. Ätherischer Körper: zwischen Materie und Energie
Der Ätherische Körper ist die erste Hülle direkt um deinen physischen Körper. Diese Schicht bildet den Übergang vom materiellen zum energetischen Zustand. Sie ist dein Schutzschild gegen negative Einflüsse körperlicher und seelischer Art, denn diese können ihre Stabilität gefährden. Für sichtige Menschen spiegeln sich hier Gesundheit und Widerstandskraft. Ein dünner Ätherischer Körper in feinen, hellen Farben deutet auf Sensibilität hin, eine voluminösere Schicht in kräftigeren Farben auf Robustheit.
2. Emotionaler Körper: Gefühlsleben
Die Klarheit deiner Gefühle und deine Fähigkeit, sie zu erleben und auszuleben, zeigen sich im Emotionalen Körper, der den Ätherischen Körper als zweite Schicht umgibt. Negative oder unterdrückte Emotionen erscheinen hier in trüben Farben. Helle, strahlende Farben deuten auf gelebte, positive Emotionen und ein sicheres Selbstwertgefühl hin.
3. Mentaler Körper: klarer Geist und Intuition
Gedanken, Ideen, Konzentration und Intellekt gehören zum Mentalen Körper, der dritten Schicht der Aura. Ein klarer Geist, in dem Rationalität und Intuition zusammenarbeiten, zeigt sich in einer ebenfalls klaren Erscheinung. Mit der Kraft deiner Gedanken kannst du den Mentalen Körper stärken oder schwächen. Düstere Gedanken können seine Farben verdunkeln.
Zweite Ebene, astral: Hier liegt nur eine Schicht, der Astralkörper.
4. Astraler Körper: Liebe und Beziehungen
Der Astralkörper steht für Liebe, zwischenmenschliche Beziehungen und Leidenschaften. Diese Schicht spiegelt das Zusammenspiel mit Lebenspartnern, Familie, Freunden und Kollegen. Ist der Astralkörper nicht im Gleichgewicht, können Angst, Konflikte, Schuldgefühle, emotionale Abhängigkeiten oder Isolation die Folge sein. Die Astralkörper zweier Menschen können sich durch ein Band verbinden, das sichtige Menschen wahrnehmen.
Dritte Ebene, spirituell: Ätherischer Negativkörper, Himmlischer Körper und Ketherischer Körper.
5. Ätherischer Negativkörper: individueller Lebensplan
Der Ätherische Negativkörper ist die fünfte Schicht und eng mit der ersten Hülle verbunden. Er trägt seinen Namen, weil sichtige Menschen seine Zeichnung als helles Muster auf dunklerem Grund wahrnehmen, so wie bei einem Fotonegativ. Er steht für deinen individuellen Lebensplan im großen Ganzen und zeigt dein Potenzial und wie gut du es ausschöpfst. Oft spürst du den Plan als Führung im Alltag, als Gefühl für den Lebenssinn und als Wahrnehmung der eigenen Stärken. Spannungen zeigen sich unter anderem durch tiefe Unzufriedenheit, einen Fokus auf materielle Werte und Frustration.
6. Himmlischer Körper: Sitz der Spiritualität
Durch den Himmlischen Körper sind spirituelle Erfahrungen möglich. Ist diese Schicht stark, spürst du die Verbindung zum Universum. Hier liegt das Vertrauen in dich selbst ebenso wie das in eine höhere Führung. Tiefer innerer Frieden und freudvolle Ruhe zeigen einen gesunden Himmlischen Körper, der hell und strahlend wirkt. Mit Meditation und Atemübungen kannst du ihn beleben. Gerät er aus dem Gleichgewicht, können Fantasielosigkeit und mangelnde Inspiration die Folge sein, ebenso ein weltfremdes Abwenden von anderen Menschen.
7. Ketherischer Körper: Auraschutz und Energiebalance
Als schützende Schale umgibt der Ketherische Körper alle anderen Ebenen. Er ist die äußerste, widerstandsfähige Schicht. Seine Aufgabe ist es, deine Energien und die Energien des Raumes im Gleichgewicht zu halten. Die elastische, pulsierend wahrgenommene Schicht verbindet im Kleinsten deine Zellen untereinander und im Großen Mensch mit Mensch. Ist der Ketherische Körper intakt, ist ein tiefer Einblick in schöpferisches Wissen möglich, bis hin zu Erkenntnissen über die spirituelle Ordnung des Universums.
Üben
Aura sehen lernen
Das traditionelle Wissen um das Energiesystem bildet die Basis für das Sehen und Lesen der Aura. Als schützender Lichtkörper umgibt sie dich in Form einer mehrschichtigen ovalen Hülle. Sie reicht weit über den Kopf hinaus und strahlt unter den Füßen wie eine Wurzel in den Untergrund. Sie ist mit den Chakren verbunden, die wie die Aura selbst in verschiedenen Farben erscheinen. Sichtige Menschen sehen diese Energien als Aurafarben sowie als Struktur und Intensität der Schichten.
4 Tipps zur Vorbereitung
- Verstehe das Energiesystem. Setze dich mit dem traditionellen Wissen zur Energie auseinander, etwa mit Fachbüchern, Vorträgen oder Gesprächen. So lernst du, die Achtsamkeit auf deine eigenen Energien zu lenken und zu spüren, wie sie sich im Körper anfühlen.
- Komme zur Ruhe. Es hilft, wenn du selbst innere Ruhe und Frieden in dir trägst, um offen für das Aurasehen zu sein.
- Meditiere und bete regelmäßig. Meditation und Gebet führen zur inneren Ruhe. Ein geklärter Geist öffnet den Zugang zur Intuition und zum Spüren des Lichtkörpers einer anderen Person.
- Schule deine Achtsamkeit. Mit einem hohen Maß an Achtsamkeit und regelmäßigen mentalen Übungen legst du den Grundstein für das Aurasehen.
Übung zum Aurasehen
Übe zunächst in einer ruhigen Umgebung mit angenehmem Licht, das nicht zu dunkel ist und nicht blendet. Wähle einen schlichten, hellen Hintergrund, damit die Farben deutlicher hervortreten. Die Person, deren Aura du lesen möchtest, trägt einfarbige, schlichte Kleidung und steht vor dem hellen Hintergrund. Beim Üben an dir selbst hilft ein Spiegel.
Aktiviere dein peripheres Sehen
Das periphere Sehen nutzt du jeden Tag unbewusst, etwa wenn du am Computer tippst und im Augenwinkel siehst, was dein Kollege macht, ohne den Blick zu ihm zu wenden. Du kannst es gezielt trainieren: Betrachte dein Gegenüber ohne Anstrengung und fixiere einen Punkt. Geeignet ist die Stirn, denn es ist leichter, zunächst an kleineren Objekten wie dem Kopf zu üben. Lass die Augen den Fokus ein wenig verlieren. Die Regionen, die ihre Schärfe verlieren, erscheinen oft als sanftes, transparentes oder weißliches Feld um das Objekt.
- Einen Punkt auswählen und fixieren, zum Beispiel die Stirn
- Den Blick auf den Punkt richten
- Die Augen den Fokus verlieren lassen, wie bei einem Tagtraum
- Die Aufmerksamkeit auf die unscharfen Randregionen lenken
- Das transparente oder weißliche Feld um den Kopf wahrnehmen
Erkenne die Aurafarben
In den transparenten oder weißlichen Randbereichen können sich im Lauf der Übungen Farben zeigen. Das kann eine einzelne dominante Farbe sein oder mehrere Farbschichten. Anfänger sehen meist zuerst nur eine Farbe, mit Erfahrung erkennst du weitere Schichten. Nicht immer klappt es sofort: Manchmal zeigen sich zu Beginn keine Farben oder sie verschwinden nach Sekundenbruchteilen. Das Aurasehen trainierst du über das Sehen, es findet aber auf einer anderen Ebene statt. Gib dir Zeit und übe regelmäßig.
Schreibe auf, was du siehst
Male oder schreibe auf, wie du die Aura siehst. Beschreibe die Farben nach diesen Kriterien: hell oder dunkel, leuchtend oder matt, Intensität und Reinheit. So kannst du sie später in Ruhe mit dem Aurafarben-Guide deuten.
Aura-Fotos und Aura-Kameras
Aura-Fotos, etwa mit Biofeedback-Kameras, berechnen Farben aus Messwerten wie Hauttemperatur und Hautleitfähigkeit und deuten sie nach dem Farbsystem der Aura. Als Einstieg sind sie unterhaltsam, das Sehen und Lesen durch einen sichtigen Menschen ersetzen sie nicht. Die Kirlian-Fotografie zeigt eine elektrische Entladung um einen Gegenstand. Sie hängt unter anderem von Feuchtigkeit und Anpressdruck ab und gilt in der Physik nicht als Beleg für eine Aura.
Farben
Aurafarben-Guide: Die Bedeutung der Aurafarben
Welche Bedeutung haben die Aurafarben?
Die Farben, in denen die einzelnen Auraschichten sichtigen Menschen erscheinen, nennt man Aurafarben. Sie sind einzigartig und spielen eine wichtige Rolle bei der Deutung des Seelenlebens. Die meisten Aurafarben werden nicht generell positiv oder negativ bewertet, denn das Zusammenspiel von Farbe, Struktur und Intensität gibt ihnen ihre Bedeutung. Fast alle Farben haben eine positive Lichtseite und eine Schattenseite als Spiegel schwieriger Eigenschaften.
Was sagen die Aurafarben über deine Seele aus?
Die Aurafarben zeigen ein Bild des Seelenlebens und geben einen tiefen Einblick in das Innere eines Menschen. Sie erscheinen im Zusammenhang mit den vorherrschenden Energien, du kannst sie nicht durch Willenskraft verändern oder verstecken. Sie sind die individuelle Signatur jedes Menschen. Wer das Aurasehen lernt, bekommt eine klare, unverfälschte Sicht auf die Lebensenergien einer Person. Das schult die Selbsterkenntnis und weckt das Bewusstsein, und beides kann neben einer schulmedizinischen Versorgung ein wichtiger Teil der ganzheitlichen Heilung sein.
- Die Aurafarben spiegeln dein Seelenleben
- Du kannst sie nicht durch den Willen beeinflussen
- Sie sind deine individuelle Signatur
- Sie schulen deine Selbsterkenntnis und dein Bewusstsein
Aurafarben sehen und richtig deuten
Die Aurafarben zeigen viele Nuancen und unterscheiden sich stark in der Intensität. Eine Farbgruppe im Lichtkörper zeigt vor allem die gegenwärtige Situation und die momentanen Emotionen. Herrschen bestimmte Nuancen vor, bilden sie Charakter und Naturell ab. Die persönliche Entwicklungsstufe erkennst du an dauerhaft auftretenden Farben. Die Aurafarben liegen im elektromagnetischen Farbspektrum, vom Infrarot bis zum Ultraviolett. Klare Farben mit warmem Ton deuten im Allgemeinen auf positive Energien hin, trübe, düstere Farben mit kühler Nuance meist auf belastende Energien.
Aurafarben im Überblick
| Farbe | Lichtseite | Schattenseite | Chakra | Steine |
|---|---|---|---|---|
| Vitalität, Lebenskraft, Stärke, Wärme, Leidenschaft | Aggression, Hang zum Materiellen | Wurzelchakra | Granat, Rubin, Jaspis | |
| Erleuchtung, Wandel, Kreativität, Mut, Kommunikation, Humor | Süchte, Egoismus | Sakralchakra | Karneol, Sonnenstein | |
| Inspiration, Intelligenz, Reife, Optimismus, Geselligkeit | Neid, Frust, Angst vor Gesichtsverlust, belastende Gedanken | Solarplexus-Chakra | Citrin, Tigerauge | |
| Natur, Hoffnung, Harmonie, Balance, Erneuerung, Liebe | Eifersucht, Unsicherheit | Herzchakra | Aventurin, Jade, Malachit | |
| Zufriedenheit, Vertrauen, Gelassenheit, Freiheit, Intuition, Fürsorge, Treue | Misstrauen, Kälte, Zukunftsangst, Pessimismus | Halschakra (Blau), Stirnchakra (Indigo) | Lapislazuli, Sodalith, Aquamarin | |
| Spiritualität, Meditation, Reinigung, Austausch | Eitelkeit, Beeinflussbarkeit | Kronenchakra | Amethyst, Fluorit | |
| – | Mutlosigkeit, mangelndes Vertrauen, Unehrlichkeit, Selbstsucht | – | Jaspis, Tigerauge | |
| – | Antriebslosigkeit, Trägheit, Angst, Verwirrung, Belastung | – | Selenit, Bergkristall | |
| – | Energielosigkeit, Verunreinigung, Fremdkräfte, Energiewunden | – | Turmalin, Obsidian, Onyx | |
| Reinheit, Wahrheit, Spiritualität, Freiheit, Mitgefühl, Verlässlichkeit | Stagnation, Sucht | Kronenchakra | Bergkristall, Mondstein |
Aurafarbe Rot
Das energetische Rot ist besonders auffällig und wird als Farbe des Blutes mit der Vitalität verbunden. Lebenskraft, Stärke und Wärme zeigen sich durch Rot im Lichtkörper. Es ist auch die Farbe der Leidenschaft, der Sinnlichkeit und der Liebe. Tritt Rot sehr dominant auf, kann das auf Aggressionen oder einen Hang zum Materiellen hindeuten. In der Chakrenlehre steht Rot für das Wurzelchakra.
Aurafarbe Orange
Als Farbe der Erleuchtung und des Wandels ist Orange vor allem in asiatischen Religionen hoch geschätzt. Mit dieser freudvollen Nuance verbindet man Aktivität, Kreativität und eine robuste Gesundheit. Sie steht für eine aufgeschlossene Lebensart, die mit Mut und Tapferkeit durch die Abenteuer des Lebens trägt. Seit der Antike gilt Orange auch als Farbe der guten Gesellschaft, der Kommunikation und des Humors. Herrscht die Nuance im Lichtkörper vor, kann das auf Süchte und Egoismus hinweisen. Traditionell gehört Orange zum Sakralchakra.
Aurafarbe Gelb
Strahlend wie die Sonne kann die Aurafarbe Gelb erscheinen. Sie steht für Inspiration, Intelligenz und Reife und wird deshalb auch als Farbe der Erleuchtung gesehen. Optimismus, Geselligkeit und eine beschwingte Lebensart gehören ebenfalls dazu. Bei Dominanz zeigt Gelb auch Schattenseiten: Traditionell steht es für Neid, Frust, die Angst vor Gesichtsverlust und belastende Gedanken. In der Energielehre gehört Gelb zum Solarplexus-Chakra.
Aurafarbe Grün
Die Magie der Natur und die Hoffnung werden mit Grün verbunden, ebenso Harmonie und Balance. Grün gilt als Farbe der Transformation, der Regeneration und der Erneuerung, unterstützt durch Beweglichkeit im Geiste. Bis weit ins Mittelalter hinein war Grün die Farbe der Liebe, deshalb wird sie in der Chakrenlehre dem Herzchakra zugeordnet. Dominiert Grün in negativer Prägung, kann es sich durch Eifersucht und Unsicherheit ausdrücken.
Aurafarbe Blau
Zufriedenheit, Vertrauen und Gelassenheit sind die prägnanten Assoziationen der Aurafarbe Blau. Als Farbe des Himmels und des Meeres ist sie in vielen Kulturen beliebt und steht für Freiheit, Intuition und Idealismus. Blau gilt als Farbe der Seele und steht für Feinfühligkeit und Sensibilität. Im Miteinander bedeutet Blau Fürsorge, Treue und Freundschaft. Ist Blau im Lichtkörper überrepräsentiert, kann das auf Misstrauen, Kälte, Angst vor der Zukunft und Pessimismus hindeuten. In der Lichtarbeit steht Blau für das Halschakra. Dunkelblau und Indigo, ein ins Violett tendierendes Blau, gehören in der traditionellen Energiearbeit zum Stirnchakra.
Aurafarbe Violett
Die mystische Aurafarbe Violett mischt die gegensätzlichen Farben Rot und Blau. Sie verbindet das geistige, himmlische Blau mit der irdischen Wärme und Energie von Rot. Sie soll den Austausch fördern, Ungleichgewichte harmonisieren und eine tiefe Reinigung der seelischen Strukturen anstoßen. Violett, auch Lila oder Purpur genannt, gilt als Inbegriff der Spiritualität, die das Weltliche mit dem Höheren verbindet, und als Indikator für spirituelle Entwicklung. Die Schattenseiten sind Eitelkeit und Beeinflussbarkeit. In der traditionellen Energiearbeit gehört Violett zum Kronenchakra.
Aurafarbe Braun
Erscheint die Aura in hellem Braun, wird das traditionell mit Mutlosigkeit und mangelndem Vertrauen verbunden. Es kann sich auf die eigene Person, auf Mitmenschen und auf bestimmte Situationen beziehen. Ein dunkles Braun kann auf Unehrlichkeit, Täuschung und selbstsüchtiges Verhalten hindeuten.
Aurafarbe Grau
Die Aurafarbe Grau verbindet Weiß und Schwarz, Leben und Tod, zu einer Zwischenstufe. In der Überlieferung werden ihr ausschließlich schwierige Eigenschaften zugeschrieben: fehlende Vitalität und Energie, Trägheit und oft auch ein Hinweis auf eine körperliche Schwächung. Dazu kommen starre Konventionen, Ängste und geistige Verwirrung. Ist Grau nur kurzzeitig dominant, weist es auf eine belastende Situation hin, etwa Stress oder Erschöpfung. Dann helfen Ruhe und eine Aura-Reinigung.
Aurafarbe Schwarz
Traditionell gilt die Aurafarbe Schwarz als sehr negativ. Verunreinigungen lassen die Aura oft schwarz erscheinen. Meist liegt eine Energielosigkeit vor, die sich häufig bei Menschen zeigt, die anderen Energie „absaugen“. Sie haben oft einen schwachen Charakter, der sich leicht zu schlechten Taten verführen lässt. Meist liegt Schwarz zusammen mit einer weiteren dominanten Farbe vor, deren Kombination Rückschlüsse auf die Qualität der negativen Energien zulässt. Sie können von störenden Fremdkräften über Energiewunden bis zu Hass und Grausamkeit reichen.
Aurafarbe Weiß
Licht und Vollkommenheit spiegeln sich in der Farbe Weiß. Die reinen, friedvollen Energien deuten auf Wahrheit und Spiritualität hin. Weiß kann sich durch ein hohes Maß an Freiheit zeigen, verbunden mit Selbstlosigkeit und Mitgefühl, und die Intuition erwecken. Zudem steht Weiß für Verlässlichkeit und sorgfältige Ordnung. Auch im Weiß können sich blockierende Eigenschaften wie Stagnation und Sucht verbergen. Als Aurafarbe kommt Weiß sehr selten vor und deutet in vielen Fällen auf eine hohe spirituelle Erleuchtung und ein erwachtes Bewusstsein hin. In der Energielehre gehört Weiß zum Kronenchakra.
Weitere Aurafarben
In klassischen Listen weniger verbreitet, aber häufig gefragt:
| Farbe | Bedeutung | Chakra | Erzengel | Stein |
|---|---|---|---|---|
| Selbstliebe, Zärtlichkeit, sanftes Mitgefühl | Herzchakra | Erzengel Chamuel | Rosenquarz | |
| Kommunikation, Klarheit, innere Frische | Halschakra | – | Türkis | |
| Intuition, tiefe Wahrnehmung | Stirnchakra | – | Sodalith | |
| Erleuchtung, innere Fülle, höhere Führung | Kronen- und Solarplexus-Chakra | Erzengel Jophiel | Citrin | |
| Intuition, Mondenergie, Empfänglichkeit | Stirnchakra | Erzengel Haniel | Mondstein |
Reinigen
Aura reinigen und stärken
Nach Streit, Stress, vielen Menschen oder einer schweren Zeit kann sich die Aura belastet anfühlen. Traditionell reinigst du sie mit einfachen Mitteln:
- Wasser: eine Dusche oder ein Salzbad
- Räuchern: mit Weihrauch oder heimischen Kräutern
- Natur: ein Spaziergang, am besten barfuß auf Erde oder Gras
- Atem und Meditation: die Lichtdusche
- Klang: Klangschale oder Stimme
- Edelsteine: Bergkristall, Selenit, Turmalin
Die ausführliche Anleitung mit acht Methoden, den Ursachen einer belasteten Aura und Tipps zum Stärken steht im Ratgeber Aura reinigen.
Beratung
Aura lesen lassen
Du möchtest wissen, welche Farben deine Aura zeigt, oder eine Reinigung begleiten lassen? Ein sichtiger Mensch kann deine Aura lesen und mit dir besprechen. Unterstützung findest du bei der Beratung zu Energie und Chakrenarbeit. Wenn du dich für Kontakte aus der geistigen Welt interessierst, hilft auch ein Medium.
Antworten
Häufige Fragen zur Aura
Was ist die Aura?
Die Aura ist der Energiekörper des Menschen, ein Lichtgewand aus Energien, das sich in mehreren Schichten um dich zeigt. Sie steht in enger Verbindung mit den Chakren.
Wie viele Auraschichten gibt es?
Es gibt sieben Auraschichten in drei Ebenen: Ätherischer, Emotionaler und Mentaler Körper (physisch), Astralkörper (astral) sowie Ätherischer Negativkörper, Himmlischer Körper und Ketherischer Körper (spirituell).
Was bedeuten die Aurafarben?
Jede Aurafarbe hat eine Lichtseite und eine Schattenseite. Rot steht zum Beispiel für Vitalität, Blau für Vertrauen, Grün für Harmonie und Violett für Spiritualität. Alle Farben stehen im Aurafarben-Guide.
Was bedeutet eine graue Aura?
Grau gilt in der Überlieferung als Farbe der Trägheit, der Erschöpfung und der Belastung. Ist Grau nur kurz dominant, zeigt es meist eine belastende Situation. Dann helfen Ruhe und eine Aura-Reinigung.
Wie kann ich meine Aura sehen?
Mit dem peripheren Sehen: Fixiere einen Punkt, zum Beispiel die Stirn, und lass die Augen den Fokus verlieren. Achte auf das weißliche Feld um den Kopf, in dem sich Farben zeigen können. Die Übung braucht Geduld.
Welche Aurafarbe habe ich?
Das lässt sich nicht aus einem Test ablesen. Aura-Kameras berechnen Farben aus Messwerten, sichtige Menschen lesen die Aura direkt. Ein Gespräch bei der Energie- und Chakrenarbeit kann dir dabei helfen.
Kann sich die Aura verändern?
Die vorherrschenden Farben gelten als stabil, Stimmung und Situation zeigen sich in wechselnden Tönen, und die Entwicklungsstufe erkennt man an dauerhaft auftretenden Farben.
Wie reinige ich meine Aura?
Mit Wasser, Räuchern, Natur, Atemübungen, Klang oder Edelsteinen. Die Anleitung steht im Ratgeber Aura reinigen.
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Hinweis: Die Bedeutungen beruhen auf religiöser und spiritueller Überlieferung. Sie ersetzen keine ärztliche, psychologische oder therapeutische Hilfe.